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Schroth / Skoliosetherapie


Skoliose ist eine 3-dimensionale Wirbelsäulenverbiegung.

Gleichzeitig kommt es erst bei einer Ausprägung über 20 Grad zu einem Längenverlust. Wirbelsäulenabschnitte stehen seitlich verschoben und rotiert. Dies führt zu einer Verformung des Rumpfes. Skoliosen ab 20 Grad sind korsettpflichtig.

Eine Intensivrehabilitation in der Schrothklinik wird dringend angeraten. Skoliosen über 30 Grad haben eine Progredienz von 20 Grad bis zum ca. 70 Lebensjahr!

Auswirkungen der Skoliose

  • starke permanente Rückenschmerzen
  • Deformierung des Rumpfes
  • Organquetschung besonders Lunge, Leber und Magen

 

  • Lungenentzündung im Infekt
  • Gleitwirbel als Langzeitauswirkung

Bei einer unbehandelten Skoliose über 50 Grad vermindert sich die Lebenserwartung statistisch um 10 Jahre!
Fazit: Passt auf die Rücken Eurer Kinder auf!

Schroth Therapie

Es werden auf verschiedene Weise in festgelegten Positionen und Ausgangsstellungen tiefe Muskelschichten der Aufrichtung mit Hilfe von Atmung aktiviert. In der endexpiratorischen Atempause wird “geräkelt“, um die Wirbelsäule gerade zu strecken.

Eingeatmet wird: kopfwärts/rückwärts/seitwärts in die schwache Seite gegenüber dem „Paket“ / Rippenberg und in das Lendental unter dem „Paket“. Die Zwischenrippenmuskeln sind so aktiviert.

Bei der Ausatmung wird das „Paket“ sowie der Lendenberg „gerafft“. Durch das Raffen des Paketes, sowie des Lendenberges entsteht eine Gegenrotation zur Skoliose.

Diese Therapie ist hoch komplex und bedarf eines examinierten Therapeuten(in), der die Kinder während des Wachstums regelmäßig begleitet und therapiert. Besonders gut und effizient ist die Therapie in Kombination mit der Vojtatherapie. Die Korrektur des Flachrückens sowie der Krümmungsumkehr in der LWS, die bei einer Skoliose über 15 Grad zwangsläufig entstehen, sind deutlich effektiver therapierbar mit einer Kombination aus Schroth und Vojta Therapie.

Beide Techniken sind evidenzbasiert!

FDM

Die praktische Anwendung des Fasziendistorsionmodelles erfolgt durch manuelle Techniken. Diese sind spezifisch auf die jeweilige Distorsion abgestimmt.

Faszie: Faszien sind bindegewebige Verbindungen, die den ganzen Körper, also Störungen innerhalb der Faszie im Bewegungsappararat durchziehen. Sie formen eine dreidimensionale Hülle unseres Körpers und haben die Möglichkeit der Kontraktion.

Sie arbeiten in myofaszialen Ketten. Somit lässt sich leicht erkennen, warum ein längst vergessenes Supinationstrauma zu Beschwerden in der Halswirbelsäule führt. Faszien spielen für die reibungslose Funktion eine entscheidende Rolle. Sie strukturieren unseren Körper in allen Ebenen.

Funktion
  • Tragefunktion
  • Kraftübertragung / Stabilität
  • Stoßdämpferfunktion
  • Schutzfunktion
  • Transportfunktion
Es gibt verschiedene Arten der Fasziendistorsionen
  • Triggerband
  • hernierter Triggerpunkt
  • Kontinuumdistorsion
  • Faltdistorsion
  • tekton. Fixierung

Das FDM-Konzept ist evidenzbasiert und hocheffizient, ideal geeignet für Rehabilitation nach Sport, Unfallgeschehnissen oder häufig wiederkehrenden Bewegungen.

Vojta

Vojta dient der Behandlung cerebral bedingter, motorischer Entwicklungsstörungen, Koordinationsstörungen, Gleichgewichtsstörungen/ Gangauffälligkeiten ( Zehenspitzen-gang, breitbasiger oder ataktischer Gang ), Skoliosen und des Schiefhalses. Ziel der therapeutischen Anwendung ist die automatische Anbahnung der Körperhaltung, die Stützfunktion der Extremitäten und die dafür erforderlichen koordinierten Muskelaktivitäten zu bahnen.

Die sich aus der cerebralen Dysfunktion entwickelnden pathologischen Ersatzmuster können mittels dieser Behandlung umgestaltet und in ihrer Ausprägung reduziert oder sogar verhindert werden. Für die Betroffenen resultiert eine Verbesserung der Bewegungsökonomie und damit der Lebensqualität.

Manuelle Therapie

Die manuelle Therapie ist eine gelenknahe Behandlungstechnik, die sowohl bei einem Impingement-Syndrom, einem Bandscheibenvorfall oder Blockaden der Wirbelsäule angewandt wird. Ursache ist ein Missverhältnis zwischen Belastung und Belastbarkeit.

Ziel der Behandlung ist, dieses Missverhältnis durch gezielte Mobilisation und Traktion sowie gelenknaher spezifischer Stabilisation zu beheben und das physiologische Zusammenspiel von Muskeln, Bändern, Gelenken und ihrer Innervation wiederherzustellen. Dies erfolgt sowohl durch die Technik des Therapeuten als auch durch die aktive Mitarbeit des Patienten. Ergänzt wird dies durch die Anleitung zu Eigenübungen des Patienten.

Sensorische Integration

Sensorische Integration ist die sinnvolle Ordnung, Aufgliederung und Verarbeitung von Sinneserregungen im zentralen Nervensystem. Für jede Handlung benötigen wir eine gute Organisation von Sinneswahrnehmungen. Erfolgt der Informationsfluss unorganisiert, findet keine entsprechende Verarbeitung statt, und es kann keine zielgerichtete Handlung auf die Umweltreize hervorgebracht werden. Ziel der Behandlung ist eine gute Verarbeitung der Eigen- und Tiefenwahrnehmung, des Gleichgewichtes und der Berührung, sowie eine Verknüpfung mit anderen Sinnen als Basis für ökonomisches Lernen.

Bobath (Erwachsene)

Dies ist ein Therapiekonzept zur Rehabilitation von Menschen mit Erkrankungen des zentralen Nervensystems, welche mit Bewegungsstörungen, Lähmungserscheinungen und Tonusstörungen der Muskulatur einhergehen. Die Behandlung strebt einen Lernprozess des Patienten an, um mit ihm die Kontrolle über die Muskelspannung und Bewegungsfunktion wiederzuerlangen. Die Arbeitsprinzipien sind Regulation des Muskeltonus und die Anbahnung physiologischer Bewegungsabläufe.

Kiefergelenksdysfunktion (CMD)

Die cranio mandibuläre Dysfunktion sind multifaktorielle und multicausale Erkrankungen. Deshalb sind sie auch mittels verschiedener therapeutischer Maßnahmen positiv behandelbar. Durch eine differenzierte manualtherapeutische Behandlung, welche meist die Therapie der HWS einschließt, sind häufig gute Resultate zu erreichen.

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